Löcknitz - Grundschule

Berlin Tempelhof-Schöneberg

    

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Zeitzeugen berichten aus ihrem Leben

2001, 2003, im Juni 2004 zum 100-jährigen Jubiläum und 2007  kam Anne Franks beste Freundin Hannah Pick-Goslar mit Familienangehörigen zu uns in die Schule. Hannah ist inzwischen 78 Jahre alt. Sie hat im Februar 1945 mit Anne Frank zuletzt im Konzentrationslager Bergen-Belsen  gesprochen.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums 2004 besuchten uns die ehemaligen Schüler Eli und Martin Hochdorf aus den USA und Israel.

Jährlich nahm Herr Professor Trepp, der erste Rabbiner der Synagoge Münchener Straße, an unserer Denksteinniederlegung teil. Er verstarb 2010.

Esther Golan, die Familie Rubens, Frau Brinker (verst.), Frau Rewald (verst.),  Sally Perel, Isaak Behar, Rudolf Haymann, ehemaliger Schüler, heute in Chile lebend,  und zuletzt Frau Mann und Frau Blumenhain erzählten den Fünft- und Sechstklässlern aus ihrem Leben. Diese bewegenden Schicksale bewirken bei den Kindern mehr als jedes Buch.

 

Das Buch zum Projekt ist noch für 12,80 € im Internet bei Antiquariaten erhältlich.

Die jährlich überarbeitete Dokumentation in Ringbindung kann für 8 €, auf CD-ROM für 10 € im Sekretariat  erworben werden. 

 

Dank der Übersetzung zweier Mütter der Schule, Frau Brühl und Frau Udes, gibt es die Dokumentation jetzt auch in englischer Sprache.

 

 

 

 

 

!!! DENK - MAL !!!

an jüdische Mitbürger

  
Seit 1994 entsteht auf unserem Schulgrundstück durch Initiative der Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen ein Denk-mal für Mitbürger jüdischen Glaubens des Bezirks Schöneberg, die in Konzentrationslagern gewaltsam zu Tode gekommen sind. 

Im Rahmen der Unterrichtseinheit "Nationalsozialismus" beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen altersgerecht auch mit der Judenverfolgung.  
Auf unserem Grundstück stand ursprünglich eine Synagoge.  Diese wurde durch den Krieg so zerstört, dass ihre Ruine nach dem Krieg abgerissen wurde.  

 

 

Im Rahmen der Schulhofumgestaltung 2005 wurde der Grundriss der Synagoge dauerhaft sichtbar gemacht.

 


Im Schulbezirk hängen Schilder mit Verboten für jüdische Mitbürger während der Zeit des Nationalsozialismus. 

Das Heimatmuseum besitzt Listen aller ehemaligen  Mitbürger jüdischen Glaubens des Bezirks nach Straßen und Hausnummern geordnet. Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen suchen sich aus diesen Listen Namen von Mitbürgern heraus, zu denen sie eine besondere Beziehung nach dem Alter, dem Geburtstag, dem Namen oder der Adresse aufbauen können. 
Sie beschriften einen  Denk-Stein mit diesem Namen und fügen ihn in einer kleinen Feier dem  Denk-mal  hinzu. Die 5. Klassen sowie Lehrer und Eltern der Schule und zunehmend Gäste auch aus dem Ausland nehmen an dieser Feier teil. 
So hoffen wir damit unseren Schülerinnen und Schülern ein Stück weit die Achtung vor Minderheiten, gegenseitige Toleranz sowie Gewaltfreiheit zu vermitteln.

       

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