Löcknitz - Grundschule

Berlin Tempelhof-Schöneberg

    

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Kinderparlament

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Denk-mal !

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Stolpersteine

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Kinderrechte

Boulderfelsen

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Buddy Bear

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Hier finden Sie einen Film über unser Denk-mal.

 

Zeitzeugen berichten aus ihrem Leben

Alljährlich kommen Frau Rahel Mann, Frau Blumenhain und Frau Friedländer und erzählen den Fünft- und Sechstklässlern aus ihrem Leben. Diese bewegenden Schicksale bewirken bei den Kindern mehr als jedes Buch.

2013-2015 besuchte Lolita Goldstein  aus New York die 6. Klassen auf deren Einladung.

Jährlich nahm Herr Professor Trepp, der erste Rabbiner der Synagoge Münchener Straße, an unserer Denksteinniederlegung teil. Er verstarb 2010.

Esther Golan (verst.), die Familie Rubens, Frau Brinker (verst.), Frau Rewald (verst.), Sally Perel, Isaak Behar, Sarah Bialas, Frau House, Rudolf Haymann, ehemaliger Schüler, heute in Chile lebend, besuchten unsere Kinder.

 

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums 2004 besuchten uns die ehemaligen Schüler Eli und Martin Hochdorf aus den USA und Israel.

 

In den Jahren 2001, 2003, 2004 und 2007 kam Anne Franks beste Freundin Hannah Pick-Goslar mit Familienangehörigen zu uns in die Schule. Sie hatte im Februar 1945 mit Anne Frank zuletzt im Konzentrationslager Bergen-Belsen  gesprochen.

 

Das Buch zum Projekt ist noch für 12,80 € im Internet bei Antiquariaten erhältlich.

Die jährlich überarbeitete Dokumentation kann für 10,00 € in Deutsch, Englisch oder Hebräisch (Dank der Übersetzung des Stadtführers Herr Galmor-Geier), auf CD-ROM für 10,00 € im Sekretariat erworben werden. 

Die Geschichte der Synagoge wurde von Dieter Althaus und Christa Niclasen in einer Broschüre niedergeschrieben. Das Heft ist für 10,00 € im Sekretariat erhältlich.

 

Dank der Übersetzung zweier Mütter der Schule, Frau Brühl und Frau Udes, gibt es die Dokumentation auch in englischer Sprache.

 

 

 

 

DENK - MAL

an jüdische Mitbürger

  
Seit 1994 entsteht auf unserem Schulgrundstück durch Initiative der Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen ein Denk-mal für Mitbürger jüdischen Glaubens des Bezirks Schöneberg, die in Konzentrationslagern gewaltsam zu Tode gekommen sind. 

Im Rahmen der Unterrichtseinheit "Nationalsozialismus" beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen altersgerecht auch mit der Judenverfolgung.  
Auf unserem Grundstück stand ursprünglich eine Synagoge. Diese wurde durch den Krieg so zerstört, dass ihre Ruine nach dem Krieg abgerissen wurde.  

 

 

Im Rahmen der Schulhofumgestaltung 2005 wurde der Grundriss der Synagoge dauerhaft sichtbar gemacht.

 

   


Der Grundriss der Synagoge wurde mit den Künstlern Jana Wolf und Christoph Gramberg als religionsverbindendes Thema Arche Noah gemeinsam mit den Kindern aller Klassenstufen künstlerisch gestaltet und in Anwesenheit von Vertretern der drei Religionen Christentum, Islam und Judentum feierlich eröffnet.

 

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Im Schulbezirk hängen Schilder mit Verboten für jüdische Mitbürger während der Zeit des Nationalsozialismus. 

Das Heimatmuseum besitzt Listen aller ehemaligen  Mitbürger jüdischen Glaubens des Bezirks nach Straßen und Hausnummern geordnet. Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen suchen sich aus diesen Listen Namen von Mitbürgern heraus, zu denen sie eine besondere Beziehung nach dem Alter, dem Geburtstag, dem Namen oder der Adresse aufbauen können. 
Sie beschriften einen  Denk-Stein mit diesem Namen und fügen ihn in einer kleinen Feier dem  Denk-mal  hinzu. Die 5. Klassen sowie Lehrer und Eltern der Schule und zunehmend Gäste auch aus dem Ausland nehmen an dieser Feier teil. 
So hoffen wir damit unseren Schülerinnen und Schülern ein Stück weit die Achtung vor Minderheiten, gegenseitige Toleranz sowie Gewaltfreiheit zu vermitteln.

 

Im Januar 2012 wurden die Schulleiterin und die Kinder mit dem internationalen Obermayer German-Jewish History Award ausgezeichnet.

Die Kinder haben sowohl durch den bundesweiten Wettbewerb Demokratisch handeln als auch durch Respekt gewinnt Anerkennung für ihr Handeln erfahren.

2016 erhielten sie den Margot-Friedländer-Anerkennungspreis.

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