Löcknitz - Grundschule
Berlin, Tempelhof-Schöneberg
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EVANGELISCHER RELIGIONSUNTERRICHT

 

Im Schuljahr 2009/2010 nehmen an der Löcknitz-Grundschule ca. 200 Schüler und Schülerinnen am evangelischen Religionsunterricht teil.  
Er wird in allen Klassenstufen und für alle Kinder, egal ob getauft oder ungetauft, angeboten und ist ein freiwilliges Unterrichtsangebot.  
Unser Anliegen ist ein handlungsorientierter, flexibler  Unterricht, der sich auch an den Bedürfnissen und Wünschen der unterschiedlichen Klassen orientiert. Dabei soll ein Überblick über Hintergründe christlicher Feste, Feiertage und Traditionen, auch die anderer Religionen, vermittelt werden, denn vieles in Kunst und Literatur kann man nur mit dem Wissen über religiöse Zusammenhänge verstehen. Aber auch sozial-ethische Themen und Fragen des Lebens haben im RU ihren Platz.  
Einige Themenschwerpunkte werden fächerübergreifend behandelt; so findet zum Beispiel die Unterrichtseinheit „Nationalsozialismus“ in Zusammenarbeit mit den Geschichtskolleginnen und -kollegen statt.  

In den Klassen 1a, 2a, 3a, 4a, 5a und 6a wird auch katholischer Religionsunterricht erteilt.

Am Ende des Schuljahres gibt es für alle Schüler und Schülerinnen ein gesondertes Zeugnis, in dem eine Übersicht über die behandelten Themen aufgezeigt wird und eine persönliche Bemerkung zu jedem Kind steht.  

Schnupperstunden, Einstieg und Ausstieg sind aus organisatorischen Gründen immer nur zum Ende eines Halbjahres möglich.  

Noch Fragen? Sprechen Sie uns während der Schulzeiten an oder machen einen Termin aus!  

 

 LEBENSKUNDE

 

Lebenskunde ist ein freiwilliges Unterrichtsfach ohne Zensuren. Es wird an Berliner Schulen gleichberechtigt neben dem Religionsunterricht angeboten.  
Grundlagen des Lebenskundeunterrichts sind Erkenntnisse über die  Natur und die Gesellschaft sowie Lebensregeln, die auf weltlich-humanistischen Traditionen beruhen. Im Mittelpunkt stehen Verantwortung, Selbstbestimmung und Toleranz. 
Was passiert im Unterricht?

Lebenskunde orientiert sich an den Erfahrungen, Gefühlen und der Gedankenwelt der Schülerinnen und Schüler. Ihre Lust, die Umwelt und sich selbst zu erleben, sowie ihre Fragen nach dem Sinn des 
Lebens prägen den Unterricht. Lebenskunde knüpft an das in anderen Fächern erworbene Wissen an. Die Schülerinnen und Schüler werden ermuntert, über sich selbst und die Welt nachzudenken und 
Standpunkte aus nicht-religiöser, humanistischer Sicht zu entwickeln. 
Dabei lernen sie auch Gedanken anderer Religionen und Weltanschauungen kennen, denen sie im Alltag begegnen oder die weltweit bedeutsam sind.    

Wer kann teilnehmen?

Der Lebenskundeunterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler offen. Voraussetzung ist eine schriftliche Anmeldung. In der Regel wird Lebenskunde in allen Schuljahren mit zwei Wochenstunden erteilt.  
An unserer Schule nehmen im Schuljahr 2008/2009 ca. 150 Kinder am Lebenskundeunterricht teil. 
Wer ist für den Lebenskundeunterricht verantwortlich?

Für die Durchführung und Gestaltung des 
Weltanschauungsunterrichts Lebenskunde ist der Humanistische Verband Deutschlands, Landesverband Berlin e.V. , verantwortlich. Er  qualifiziert die Lehrkräfte, erteilt den Lehrauftrag und übt die Fach- und Dienstaufsicht aus.  Rechtliche Grundlagen sind §§ 23 und 24 des Schulgesetzes von Berlin. 

 

 
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